Über mich
Aller Anfang ist schwer! Der Weg hierher war nicht immer einfach für mich. Aber ich würde um keinen Preis der Welt etwas ändern wollen. Meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Davon können meine Kunden heute profitieren.
Neben Hunden und Katzen halte ich seit 2001 sog. exotische Haustiere. Alles begann mit dem Kauf einer Vogelspinne in einem lokalen Zoofachgeschäft und nahm, typisch für dieses Hobby, stetig Fahrt auf. So hielt ich mit 16 Jahren über 100 Vogelspinnen, Skorpione, Echsen und Schlangen in meinem Kinderzimmer. Im Laufe der Jahre ist die Tierzahl wieder gesunken und beschränkt sich mittlerweile auf diverse Vogelspinnen, Geckos, Warane, Schildkröten, groß werdende Pythons sowie ein Krokodil. Davon stammen viele Tiere aus ursprünglich schlechter Haltung oder wurden mir vom Kreis Unna zur lebenslangen Pflege überlassen.
Nachteilig zu jener Zeit war, dass alle mir bekannten Tierärzte kein Fachwissen über die Behandlung von Reptilien aufwiesen. So war ich bereits im jugendlichen Alter darauf angewiesen, mir ein solides Grundwissen über die diversen Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten von Reptilien im Selbststudium anzueignen.
2007 erwarb ich meine Allgemeine Hochschulreife und musste zunächst auf einen Studienplatz für Veterinärmedizin warten. Diese Zeit nutzte ich sinnvoll, indem ich je eine Ausbildung zum Tiermedizinischen Fachangestellten in einer Kleintierpraxis und zum Veterinärmedizinisch-technischen Assistenten abschloss.
Im Oktober 2014 nahm ich nach 7 Jahren Wartezeit mein Veterinärmedizin-Studium an der Justus-Liebig-Universität in Gießen auf und schloss es in Regelstudienzeit im Februar 2020 ab. Im März 2020 erhielt ich meine Approbation als Tierarzt und im Mai 2024 promovierte ich zum Dr. med. vet. an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Ich bin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) sowie deren Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienkrankheiten (AG ARK).
Mein Wunsch nach einer eigenen mobilen Tierarztpraxis hat sich bereits im Studium manifestiert. Eine mobile Tierarztpraxis bietet im Gegensatz zu einer klassischen stationären Praxis viele Vorteile für die Patienten und Patientenbesitzer: die stressige Anreise zur Praxis bleibt aus, es gibt keine Wartezeit in fremder Umgebung, es gibt keine Konfrontationen mit anderen Tieren im Wartezimmer und das Risiko einer Krankheitsübertragung in den Praxisräumlichkeiten bleibt auch aus. Stattdessen findet die Behandlung im gewohnten Umfeld ohne äußere Stressfaktoren statt, was sich sicherlich positiv auf den Heilungsverlauf auswirkt. Patientenbesitzer, die aus welchem Grund auch immer nicht mobil sind, haben auf diese Weise die Möglichkeit ihr Haustier trotzdem vollumfänglich medizinisch versorgen lassen zu können. All diese Faktoren ließen mich die Entscheidung treffen, mich mit einer ambulanten anstatt mit einer stationären Tierarztpraxis niederzulassen. Ich bin hauptberuflich als Tierarzt bei der Rinder-Union West eG angestellt und betreibe meine Tierarztpraxis daher nebenberuflich.